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Firmengeschichte
Die 1910 gegründete sauerländische Metallwarenfabrik Richard Rinker GmbH aus Menden bei Iserlohn war auf die Herstellung von Gussteilen, insbesondere von Baubeschlägen, aus Messing spezialisiert. Mitte der 1930er Jahre erfolgte die Umstellung auf Leichtmetall. Mit Beginn des II. Weltkrieges wurde die Produktion auf Rüstungsgüter umgestellt.
Beschläge der Gropius’schen Form
Offensichtlich unmittelbar nach der Entscheidung des Reichsgerichtes zur Urheberfage des Gropius-Drückers im Frühjahr 1933 begann die Firma Rinker mit der Produktion des Drückers. Auffallend ist die Vielfalt der unterschiedlichen Größen. Insgesamt acht verschiedene Varianten wurden als Modell 71 angeboten. Unter der gleichen Modellnummer wurde auch eine Fensterolive in zwei Größen angeboten. Die Türdrücker der Gropius’schen Form wurden vermutlich bis zum Beginn des II. Weltkrieges produziert, allerdings sind 1938 nur noch zwei Größen nachweisbar. Bereits seit 1932 bot Rinker einen gekröpften Pendeltürgriff als Modell 1725 und später auch ein Grifflangschild als Modell 2775/2776 an. Als Material fand bis Mitte der 1930er Jahre vor allem Messing, Rot- und Weißbronze Verwendung, danach nur noch Leichtmetall.
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